Krankheiten

 

Auch Frayozs können leider krank werden. Sie zeichnen sich zwar durch eine sehr robuste Natur aus, aber durch Fehler bei Zucht, der Haltung, oder auch durch völlig willkürliche Gendefekte, kann ein Frayoz durchaus in Mitleidenschaft gezogen werden.

Leider ist noch nicht so viel bekannt über Frayoz-Krankheiten. Die Forschung auf diesem Gebiet läuft aber auf Hochtouren. Die bereits bekannten Krankheitsbilder wollen wir hier einmal aufführen:

 

Rostorange-rote Verfärbungen der Extremitäten (Rostulose):

Diese Verfärbungen sind keine Krankheit die sich behandeln liesse, es handelt sich hier um reine Alterserscheinungen. Man könnte sagen es sind die „Altersflecken der Frayozs“.
Manche Frayozs zeigen schon relativ früh solche Verfärbungen, andere erst spät, und gewisse werden ein Leben lang keine Verfärbungen entwickeln. Diese Erscheinungen sind weder gefährlich, noch ansteckend.

 

Weisslich-graue Beläge auf der Haut (Gagalitis):

Indoor Frayozs sind immun gegen diese Krankheit, Outdoor Frayozs hingegen leiden sehr häufig unter Gagalitis. Es handelt sich hierbei um einen Belag auf der Haut der dem sogenannten „Guano“ recht ähnlich ist. Sie müssen sich keine Sorgen machen, es ist nicht anstecken und lässt sich sehr einfach behandeln. Ein wenig Körperpflege, wie unter „Haltung“ beschrieben, wirkt hier wahre Wunder.

 

Schrumpf Krankheit (Morbus plumsio):

Die Schrumpfkrankheit ist ein wahres Übel bei den Frayozs. Sie kommt bei guter Haltung zwar nicht häufig vor, aber wenn sie auftritt, dann ist sie extrem zerstörerisch! Ein gutes Bespiel ist das Frayoz benzus imitatus. Es wurde mehrfach an seinem Standort von „Schwindelanfällen“ (oder Katzenraserei) heimgesucht, und ist das Bord herunter gefallen… Wir konnten zwar jedes Mal die Verletzungen behandeln, jedoch nicht ohne gewisse Amputationen. Und so ist das Imitatus nun dramatisch geschrumpft.

Man muss diese Krankheit also als echten Haltungsfehler deklarieren. Bei einem wirklich sicheren Standort kann diese Krankheit fast komplett vermieden werden.

 

Holzaugenkrankheit (Glubsch-Zellulose):

Die Holzaugenkrankheit tritt vorwiegend bei Indoor Frayozs auf die draussen gehalten werden. Was wir wiederum als schwerwiegenden Haltungsfehler deklarieren müssen! Befallene Augen können kaum erfolgreich behandelt werden. Deshalb raten wir in diesem Fall zu einer „Neuaugentransplantation“. Der betroffene Frayoz wird sich von diesem Eingriff innerhalb recht kurzer Zeit vollständig erholen, und kann danach ein beschwerdefreies Leben führen.

 

Selbst-Deformation der Extremitäten (Telekinitis):

Deformationen von Extremitäten OHNE Fremdeinwirkung, ist eine der faszinierendsten Ereignisse im Leben eines Fayoz-Besitzers. Ein Arm der nach unten gebogen war, ist nach einigen Monaten plötzlich wieder in der ursprünglichen Position. Ob es sich hier um eine Krankheit oder eine Fähigkeit (sturer Frayoz) handelt, ist absolut noch nicht geklärt! Wir halten Sie diesbezüglich gerne auf dem Laufenden.
Wir haben bis jetzt auf jegliche Behandlung dieser Phänomene verzichtet (soll er doch seinen Willen bekommen…. ;o))

 

Anhäufung von weissem Material (Schneerose):

Dies ist ein Phänomen, welches fast jeden Winter vorkommt! Frayozs die draussen leben, werden mit einem kalten weissen Material beschichtet. Dieses, noch nicht bestimmte Material, wuchert zeitweise den ganzen Frayoz zu. Sogar die ganze Umgebung des Frayozs wird grossräumig mit diesem Material bedeckt (kilometerweit....!). Die meisten Outdoor Frayozs überleben dieses Phänomen aber ohne Probleme. Es wird lediglich die Rostulose, unter der manche Frayozs leiden, beschleunigt.