Zucht

Von sich aus vermehren sich Frayozs nur sehr selten. Erst wenn ein ihnen gefälliger Gegenstand auf der Bildfläche erscheint, entsteht ein Embryo, der sich nach und nach zum vollständigen Frayoz weiterentwickelt.

 

Die Zeugung findet immer im Freien unter einer enormen Staubentwicklung statt. Wenn sich die Staubwolke etwas gelegt hat, entdeckt man in der Regel einen Embryo. Ganz selten wird auch mal ein Ei gefunden.

 

Zuerst entsteht immer der Körper. Dann folgen der Kopf, die Extremitäten und die Augen. Die Augen sind sehr wichtig. Ein Frayoz lebt erst, wenn die Augen geöffnet und die Pupillen ihre Umgebung beobachten können.

Die meisten Frayoz haben Ohren, manche sogar einen Mund. Aber das eine Sinnesorgan lässt sich nicht immer so genau vom anderen unterscheiden...

 

 

Die Farbe steht bei der Zeugung noch nicht fest. Sie wird erst bei der Ausreifung sichtbar.

 

Frayozs wachsen meistens sehr langsam heran. Wie festgestellt wurde, wirken sich schönes Wetter und warme Aussentemperaturen sehr positiv auf das Wachstum aus. Bei anhaltend kaltem Wetter werden alle Mitbewohner der Entdeckerinnen Frank und Hayoz zur "Wärmung" der Embryo's herbeigezogen.

 

Wenn sich der Zeitpunkt der Ausreifung jedoch der kälteren Jahreszeit nähert, ist es meistens notwendig, dass der junge Frayoz in einer wärmeren Umgebung etwas nachreifen muss. Aus diesem Grunde wird der dritte Stock im Hause Frank/Hayoz des öfteren in einen Brutkasten umfunktioniert. Leider sind da die Bedingungen nicht ganz optimal, so dass es dennoch vorkommen kann, dass die endgültige Ausreifung erst wieder im Frühjahr draussen stattfindet.

 

 

Sie sehen, die Frayozs sind äusserst flexibel was ihre Entwicklungsdauer angeht. Im schlimmsten Fall kann es mehrere Jahre dauern.

 

Zum jetzigen Zeitpunkt laufen noch Forschungen über die Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte dieser äusserst interessanten Spezies. Prof. Dr. Marcowitz wird in naher Zukunft die Ergebnisse seiner Studien publizieren. Wir hoffen sehr, dass wir da mit überraschendem Bildmaterial an die Öffentlichkeit gelangen können.